Mehr als 13 Millionen Menschen in Deutschland (ca. 15%) sind behindert bzw. gehandicapt oder ausländischer Herkunft. 80 Prozent von ihnen nutzen das Internet zum Teil mit alternativer Software oder Ausgabegeräten wie z. B. Screenreader. Dadurch eröffnet das Internet behinderten Menschen neue Chancen und Wege zur Teilhabe am sozialen, beruflichen und kulturellen Leben. Um diese Chancen nutzen zu können, müssen Information, Kommunikation, berufliche Interaktion, Qualifizierung und Bewältigung des Alltags per Internet barrierefrei möglich sein. Was dem gesunden/sehenden deutschsprachigen Nutzer eine willkommene Hilfe sein kann, bedeutet für andere das Ende der Reise durch das World Wide Web.
Im Behindertengleichstellungsgesetz von 2002 hat sich der Bund verpflichtet, die Angebote im Internet barrierefrei zu gestalten. Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und dem European Accessibility Act (EAA) sind diese und weitere Regelungen 2025 für nahezu alle Webseitenbetreiber verpflichtend geworden.
Auch wir sind bestrebt, behinderten Menschen die Nutzung der neuen Informationstechnologien durch eine weitestgehend barrierefreie Gestaltung unseres Internetauftrittes zu ermöglichen. Er soll "Einfach für alle" zugänglich sein.
Im Folgenden haben wir die wesentlichen Punkte, die behinderte Menschen in die Lage versetzen, unsere Webpräsenz ohne technische Hindernisse in Anspruch zu nehmen, aufgelistet:
Schriftgröße verändern:
Die Größe der Schrift fällt je nach verwendetem Browser, Betriebssystem und der Bildschirmeinstellung leider höchst unterschiedlich aus. Daher ist ihre Festlegung eine Gratwanderung zwischen Lesbarkeit und Design.
Sollte Ihnen die Schrift jedoch zu klein sein, können Sie das in Ihrem Browser leicht ändern, indem Sie diese in den meisten modernen Browsern (z. B. Edge, Chrome, Firefox, Safari) ganz einfach über die Tastenkombination Strg und + vergrößern oder Strg und - verkleinern.
Auf dem Mac nutzen Sie die "Befehltaste" ⌘ statt Strg .
Speziell bei komplexeren Seiten kann dies dazu führen, dass das Design etwas Schaden nimmt. Im Zweifel geht Lesbarkeit aber über "Schönheit".
Unseren Internetauftritt haben wir zuletzt im Juni 2025 einem Test zur Barrierefreiheit unterzogen und dabei über 40 Merkmale in 8 Kategorien überprüft, dazu zählen unter den o.g. Punkten auch
Die Ergebnisse bestätigen eine weitgehende Kompatibilität mit bis zu 100%. Abweichend hiervon wiesen, aufgrund der Verwendung von lokalen PlugIns, 5 Seiten lediglich >93% aus. Hier werden wir weiter daran arbeiten, eine vollständige Barierefreiheit herzustellen.
Aufgrund dieser Scorewerte erfüllt unser Internetauftritt bereits jetzt die AA-Konformität nach der EAA und ist größtensteils im Einklang mit den Bestimmungen des Hamburgischen HmbBGG sowie der Hamburgischen Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (HmbBITVO) gem. der EU-Richtlinie 2016/2102.
Die Testung basiert auf das Open-Source-Tool Lighthouse. Der Score gibt die technische Barrierefreiheit auf einer Skala von 0-100 an.
Wir arbeiten kontinuierlich daran, etwaige weitere oder neue Barrieren abzubauen, auch wenn dies für ein ehrenamtliches Gremium mit begrenzten Ressourcen eine dauerhafte Aufgabe darstellt.
Sind Sie, trotz unseren Bemühungen, auf Barrieren gestoßen oder benötigen Sie Informationen in einer für Sie zugänglichen Form?
Über unser Kontaktformular oder per eMail können Sie mit unserem Administrator jederzeit direkten Kontakt aufnehmen. Sofern möglich, werden wir Ihre Anfrage zeitnah bearbeiten und die Barriere zu beheben. — Wir freuen uns über Anregungen, besonders von Betroffenen und bedanken uns ganz herzlich.
Sollte auf Ihre Anfrage innerhalb einer angemessenen Frist keine Antwort auf Ihre Anfrage zur Barrierefreiheit zugehen oder die Antwort aus Ihrer Sicht unzureichend sein, können Sie sich an die Ombudsstelle der Stadt Hamburg wenden. Diese unterstützt bei der Einigung zwischen Nutzern und öffentlichen Stellen.